Hirnwäsche

 

Unter Gehirnwäsche versteht man umgangssprachlich
eine
dogmatische Ausrichtung der Denkweise durch eine Ideologie oder Sekte.

Das ist widersinnig, weil man beim Waschen normalerweise sauber wird.

Tatsächlich handelt es sich dabei um eine massive Beeinflussung,
wie sie in totalitären Systemen üblich ist.

Hintergrund solcher Machenschaften ist eine plumpe Ideologie,
die sich auf Ideale beruft, mit der sie Leute fängt.
Das Gute wird verfälscht,
mit Ritualen  bestückt u nd mit religiösem Eifer gefeiert.

Was tatsächlich dahinter steckt, sind
Eitelkeit, Machthunger und Gewinnstreben.

Ich möchte mich nicht in derart perversem Sinne als  Heilsbringerin aufspielen,
sondern auf den im Jahre 1900 vom deutschen Psychiater
Robert Sommer (1864–1937)
  verwendeten
Begriff der Psychohygiene berufen,
der 1908
von Clifford Whittingham Beers und Adolf Meyer weiter ausgearbeitet wurde.

Vereinfacht ausgedrückt liegt dem der Gedanke zugrunde,
dass man auf
geistige Sauberkeit achten muss,
um einen
gesunden Menschenverstand zu entwickeln.

Was Menschen im Laufe ihres Lebens aufschnappen, eingetrichtert bekommen und speichern,
ist ein Kessel Buntes und darunter oft eine Menge Mist.

Anstatt auszumisten, kochen viele Menschen ihre geistigen Abfälle immer wieder hoch,
bis der daraus entstehende schräge Zeitgeist zum Himmel stinkt.

Wo eine Müllhalde eröffnet wird, gesellt sich bald weiterer Abfall dazu:


Eine Subkultur des Kranken entsteht.
 

Wer nur mit Seinesgleichen in der Mistgrube hockt,
riecht den
faulen Dunst nicht mehr.

Man sollte also auf geistige Sauberkeit achten!

Das tut manchen Menschen weh,
weil sie die Sammlung ihrer Irrtümer als wertvollen Besitz betrachten,
von dem sie aus Gewohnheit nicht lassen wollen...

Warum?
Es ist bequemer, die alten Marotten beizubehalten;
sie haben Angst vor der Leere, die dadurch entsteht.

Sinnvolle Denkweisen finden keinen Platz in einem Hirn,
das mit Unsinn vollgepfropft ist.

Wer eine brauchbare Einrichtung will,
muss erstmal den alten Krempel rausschmeißen.

Wer planlos ein Haus baut, lebt bald in einer Bruchbude.

Verschrobene Leute weigern sich selbst dann auszuziehen,
wenn sie der Zusammenbruch zu erschlagen droht...

Jeder vernünftige Mensch langt sich da ans Hirn.

Doch wenn es um den Inhalt unserer Köpfe geht,
hüten wir verkorkste Ansichten und schädliche Gewohnheiten,
als sei es Weihwasser aus dem Heiligen Gral.

Wahrnehmungen und dazugehörige Rückschlüsse
- ob gute oder schlechte, kluge oder dumme -

bilden Schaltpunkte im Gehirn
und damit einen Regelkreis des Denkens.

Dementsprechend laufen Denkvorgänge ab.

Um einen gesunden Geist zu pflegen,
gilt es zu hinterfragen,
was wir über sämtliche Sinne aufnehmen,
und nach welchen Kriterien wir die Eindrücke  verarbeiten.

Voraussetzung dafür ist eine brauchbare Lebens-Einstellung
und das Wissen um die Notwendigkeiten des Daseins.

Wenn wir bestmöglich leben wollen,
sollten wir unseren Lebensstil sorgfältig planen,
überlegen, was da hineinpasst,
und wie wir unsere Ziele erreichen.

Die angegliederten Schulungen* geben Ihnen das Rüstzeug dazu.
(*noch nicht fertig - ich bitte um Geduld)

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